- Sunday, January 8, 2012
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Meine Heimatstadt.
Am 8.1.12 haben wir uns von hier aus auf den weg gemacht. -
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In Zürich habe ich meine erste Couchsurfing Erfahrung gemacht. Es war am Anfang recht seltsam in einer Wohung zu wohnen die einem nicht gehört und von Menschen herzlich begrüsst zu werden die man nicht kennt. Aber nach 2 Tagen dort habe ich mich wie zuhause gefühlt...Ich hatte zwar ein paar Probleme mich mit den Bewohnern dort zu unterhalten, es wurde so viel wie es geht Englisch gesprochen, aber ich denke ich habe mich gut geschlagen.
Wenn wir nicht grade Nintendo Wii gespielt haben haben wir uns in der Stadt umgeschaut. An einem Tag waren wir in der Altsadt und am Zürichsee, wo überall fleissige und glückliche Heinzelmännchen ihre Arbeiten verrichtet haben. Und an einem anderen Tag haben wir versucht auf die Dächer der höchsten Häuser zu kommen. Geschafft haben wir es aber nicht... - Thursday, January 12, 2012
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Nachdem wir 4 Tage in Zürich waren haben wir uns auf den Weg richtung Langenthal gemacht.
Dort angekommen haben wir spontan entschlossen am nächsten Abend etwas cooles zu unternehmen. Nach einigen Überlegungen haben wir uns dazu entschlossen an einem See in der nähe von Luzern zu Zelten um am darauffolgenden Tag einen nahegelegenen Berg zu erklimmen. - Friday, January 13, 2012
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Als Olli, Manuel, Manuels Hund semmy und Ich am Freitag abend an dem See ankamen war es schon sehr dunkel und wir haben beschlossen nur noch etwas zu essen und direkt zu schlafen.
Nach einem ausgedehnten Frühstück am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zum Gipfel. Es war meine erste Bergwanderung und somit wusste ich nich worauf ich mich eingelassen habe. 1200 Höhenmeter klangen für mich nicht so besonders viel.
Der Anfang war nicht besonders schwer, aber nach der Zeit machte sich dann doch das zusätzliche Gewicht des Rucksackes bemerkbar.
Und dann standen wir auch noch plötzlich vor einer Schneelandschaft....Obwohl es normal ist das im Winter Schnee auf den Bergen liegt war ich überrascht. Niemand von uns hatte wirklich dran gedacht.
Ok, wir waren schon zu hoch um einfach umzudrehen und gingen weiter, in der Hoffnung das der Gipfel nicht mehr lange auf sich warten lässt. Dadurch dass der Schnee immer tiefer wurde, wurde das laufen immer anstrengender und ausser Olli und Semmy hatte niemand mehr wirklich viel Kraft.
Aber irgendwann war dann der Gipfel in Sichtweite.
Vor uns lag der letzte Anstieg, neben uns stand eine Almhütte. Da es schon spät war und die Sonne bald unterging entschieden wir uns irgendwie in die Hütte zu kommen und am nächsten Tag weiter zu ziehen.
In der Hütte entdeckten wir ein paar Betten aber auch einen Haufen Heu...es schien eine Art Sommerhaus eines Bauern zu sein. In der Zeit wo Olli und Ich uns umschauten kochte Manuel unser Abendessen, Nudeln.
Da wir nicht in den Betten schlafen wollten machten wir es uns auf dem Heuhaufen gemütlich und schliefen bei -15 Grad.
Am nächsten morgen war so ca alles eingefroren was wir dabei hatten: Schlafsack, Füsse, unser Trinkwasser und auch der Kocher funktionierte nicht mehr richtig.
Wir frühstückten also Lauwarme Suppe, räumten auf und verliessen das Haus wieder.
Dann standen wir wieder vor dem letztem Stück.
Manuel hatte keine Lust mehr und ging zurück zum Auto, Olli und Ich kämpften uns aber weiter.
Der letzte Abschitt war mit Abstand der anstrengenste, der Schnee ging uns an den meisten Stellen bis zu den Knien und es war verdammt Steil. Auch der Versuch den naheliegenden Skilift mit einem Seil zu fangen und uns hochschleifen zu lassen schlug fehl und somit mussten wir zu fuss weiter.
Nach einer knappen Stunden kamen wir oben an und wurden mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Auf der einen Seite sah man die Alpen und auf der anderen Seite das Flachland mit den Seeen.
Nun ging es also wieder zurück. Wir fanden es langweilig den gleichen Weg zurück zu gehen den wir hochkamen und gingen einfach nach Gefühl und Laune durch den Schnee. Irgendwann kam ein Teil mit vielen Abhängen die wir runterrutschten.
Da wir durch das Rutschen viel Zeit sparten kamen wir nur ein par Minuten nach Manuel am Auto an.
Endlich konnte ich mich ausruhen....Ich glaube ich habe mich noch nie so auf eine heisse Dusche gefreut. - Sunday, January 15, 2012
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Wir blieben noch ein Paar Taage in Langenthal und erholten und von der Wanderung.
So viel Kaffee wie hier habe ich selten getrunken...es war schön hier und ich wäre auch nich gerne länger geblieben, aber wir können nicht ewig bleiben und machten uns weiter auf den Weg richtung Basel. - Tuesday, January 17, 2012
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Abgesetzt wurden wir im osten der Stadt direkt am Rhein, unser Gastgeber(eine Frauen WG) wartete jedoch im norden der Stadt. Also liefen wir das Rheinufer entlang. Nach ein paar Minuten wurden wir von einem älteren Herren angesprochen. Er fragte ob wir Reisende wären und nachdem wir dies bejaht hatten begletete er uns ein wenig und erzählte uns alles mögliche über Basel und gab uns auch noch andere Tipps bezüglich des Reisens.
Irgendwann musste er uns dann verlassen und wir gingen zu zweit weiter richtung Münster, einer Kirche am Rheinufer welche auf dem Weg zum Gastgeber lag.
Wir machten grade eine kurze Pause auf einer Terasse des Münsters als uns wieder jemand ansprach...diesmal jedoch ein reisendes Mädchen. Auch sie begleitete uns ein Stück und wir plauderten eine weile bis wir uns wieder trennen mussten.
Abends kamen wir dann beim Gastgeber an und wurden mit frischgebackenem Apfelkuchen begrüsst.
Im laufe der 5 Tage in Basel sind Olli und Ich oft unterwegs gewesen. Ob zu zweit zum Dreiländerdreieck oder zusammen mit Hörmi, einer mitbewohnerin der WG.
Von Hörmi wurden wir durch die Stadt geführt, vorbei an zahlreichen Kirchen, Museen und Kunstwerken. Ein Kirchturm war sogar geöffnet und wir konnten bis zur Spitze gehen und über die Stadt schauen.
Das beste hab ich jedoch am vorletzten Tag erlebt, Wir wurden ins Kino geschleust.
Ohne etwas zu bezahlen, eine Freundin der Gastegeber arbeitete an der Kasse, bekamen wir Karten.
Beim Eingang wurde aber nicht kontrolliert, also wären wir auch so reingekommen. Zu erst haben wir auf der Treppe gesessen da unsere Karte Freikarten und keinen Sitzen zugeordnet waren. Später bemerkte ich das genau 4 Plätze frei waren und so hatten wir dann doch Sitzplätze.
Wir hatten uns für den Film Intouchables mit Originalvertonung, in diesem Fall Französisch, mit deutschen Untertiteln entschieden. Naja, wir hatten auch keine Wahl, es scheint hier üblich zu sein nicht bei jedem Film einen Deutschen Ton zu haben.
Aber mir gefiel es richtig gut, auch wenn ich fast nichts von dem was sie gesagt haben verstanden habe.
Zusammengefasst kann ich sagen das Basel eine sehr schöne Stadt ist, und auch am Wochenende ist hier sehr viel los, die Bars und die Strassen waren voll mit Jungen Menschen. - Sunday, January 22, 2012
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Wir bekamen Lust zu campen und machten uns auf den Weg nach Clermont-Ferrand in Frankreich. Also liefen Olli und Ich zur Franzoesischen Grenze und haben dort versucht eine Mitfahrgelegenheit zu bekommen. Es hat auch nicht lange gedauert und wir wurden mitgenommen...Nur gab es anscheinend ein Verstandigungsproblem und wir wurden an einer Tankstelle auf einer verkehrten Autobahn abgesetzt, ca 40Km von unserer Wunschautbahn entfernt.
Nach einiger Zeit an der Tankstelle auf der verkehrten Autobahn wurden wir dann endlich mitgenommen, zu einem kleinen Dorf nahe Mülhausen.
Wir gingen ein Stueck bis uns die Lust verliess und wir es dann doch wieder per Anhalter versuchten. Nach schon ca 5 minuten hielt eine Frau an und fuhr uns Quer durch die Stadt zur Auffahrt unserer angepeilten Autobahn wo wir auch direkt versuchten weiterzukommen.
Da es recht dunkel war, niemand anhielt und es auch anfing zu regnen, entschlossen wir uns dazu unser Zelt etwas abseits der Autobahn aufzuschlagen und dort zu uebernachten. - Monday, January 23, 2012
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Am naechsten Morgen packten wir unsere nassen Sachen zusammen (das Zelt war anscheinend nicht so dicht wie angenommen), gingen zum naechstegelegenen McDonalds um uns frisch zu machen und stellten uns an die Auffahrt(noch in Mülhausen) wo wir schon nach recht kurzer Zeit mitgenommen wurden.
Nach ein paar Fahrten saßen wir dann in einem Auto eines Marrokaner und seiner Frau. Als wir erwaehnten das wir irgendwann nach Marokko moechten gab er uns die Adresse seiner Familie und sagte das wir wenn wir in Marokko sind dort vorbeifahren sollen und wir dort ein wenig bleiben koennen.
Er lud uns dann noch zu McDonalds ein und setzte uns an einer Mautstelle ab.
Hier verbrachten wir dann 4 Stunden...wenn jemand anhielt dann fuhr er in die verkehrte Richtung, Strassbourg...seit dem Tag hasse ich Strassbourg.
Nach dem wir dort 4 Stunden gewartet haben entschlossen wir uns durch die Stadt zur naechstegelegenen Auffahrt zu gehen.
Wir kamen an einer Schnellstrasse an ,hielten unseren Daumen raus und das erste Auto hielt auch schon an, erklaerte das diese Strasse ins nichts fuehrte und fuhr uns zu einer anderen Stelle.
Nach 2 langen Stunden hielt dann auch hier endlich jemand an und brachte uns zur Autobahnauffahrt...nur leider war es die wo wir am Mittag schon standen.
Als dann keine Autos mehr kamen gingen wir wieder den gleichen Weg den wir am Mittag zur Schnellstrasse genommen hatten und bauten unser Zelt auf einem Feld auf.
Wir krochen also in unsere nassen uns kalten Schlafsaecke und schliefen. - Tuesday, January 24, 2012
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Am morgen packten wir dann wieder unsere durchnaessten Sachen ein und gingen zurueck zur Auffahrt an der wir schon den vorherigen Tag verbrachten.
Da die beiden Naechte echt hart waren und wir keine Lust mehr auf campen hatten wollten wir erstmal bis nach Lyon kommen und dort dann uebernachten und uns neu organisieren.
Nach einer Stunde nahm uns dann doch endlich jemand mit und ließ uns wieder einmal an irgendendeiner verkehrten Autobahn raus. Naja immerhin war sie in richtung Lyon. Hier erwischten wir dann einen LKW der uns bis nach Lyon mitnahm, bis zu einer Autobahntankstelle 10 Km vorm Zentrum.
Als dann jemand auf die Frage :
Fahren sie nach Lyon?
mit :
Nein ich fahre nach Barcelona.
antwortete war uns sofort klar dass es eine lange Nacht ohne Schlaf werden wird...Auf nach Barcelona!!! -
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- Wednesday, January 25, 2012
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Wir waren insgesamt 7 Tage in Barcelona. Es war am Anfang hart aber am Ende auch echt cool dort.
Wir kamen ohne geschlafen zu haben in Barcelona an und mussten uns erstmal eine Unterkunft suchen, also ab zu nem Internet cafe und Anfragen schreiben.
Am Abend konnten wir uns dann mit wem treffen der uns fuer eine Nacht eine Unterkunft bot..
Wir trafen uns mit ihm und seinen Freunden und rannten durch die Stadt auf der Suche nach einer Kneipe um dort das El-Classico zu gucken.
Nach dem Fussballspiel konnten wir dann endlich um 1 Uhr Schlafen, allerdings nur 7 Stunden.Er weckte uns um 8 und wir verliessen alle zusammen das Haus...
Die naechsten Tage konnten wir dann entspannen,
wir kamen bei einem anderen Spanier unter wo zur gleichen Zeit auch ein deutscher war der sich in Barcelona eine Wohung suchte, Jonas.
Wir verbrachten die Tage in den Parks, am Strand oder waren mit Jonas skaten und die
Abenden in verschiedenen Bars.
Nach 7 Tagen in einer Stadt wie Barcelona gibt es viele Geschichten zu erzaehlen...zu viele um sie hier hinzuschreiben, Ich werde sie euch erzaehlen wenn wir uns wiedersehen. - Wednesday, February 1, 2012
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Wir verliessen Barcelona mit dem Ziel in 2 Tagen Gandia zu erreichen, eine Stadt etwa 450 km suedlich.
Am Ende des Tages hatten wir dann aber nur 60Km geschafft...und waren mitten in einer kleinen Stadt. Wir gingen zum Strand und hielten ausschau nach einer passenden Stelle zum schlafen. Da dort ueberall leerstehende Hotels und Ferienwohnungen standen dachten wir dass es ganz gut waehre auf einer der Terrassen zu schlafen. Wir kletterten ueber einen kleinen Zaun und legten uns auf die Terrasse. Ueber uns war ein Balkon und wir waren somit vor dem aufziehenden Regen geschuetzt. - Thursday, February 2, 2012
- Wednesday, February 8, 2012
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- Monday, February 13, 2012
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- Monday, February 20, 2012
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- Tuesday, February 21, 2012
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- Wednesday, February 22, 2012
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- Thursday, February 23, 2012
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- Friday, February 24, 2012
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- Saturday, March 3, 2012
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- Friday, March 9, 2012
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- Friday, March 23, 2012
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- Sunday, April 1, 2012
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- Tuesday, April 3, 2012
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- Wednesday, April 4, 2012
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- total distance: 3,270 miles (5.263 km)

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